Bis spätestens 2030 möchte „The Coca-Cola Company“ die entsprechende Menge von Flaschen und Dosen, die das Unternehmen weltweit verkauft, in Form von Müll sammeln und recyceln. Dieses internationale Engagement hat einen entsprechenden Namen: "World Without Waste" ("Eine Welt ohne Abfall"). Ein wahrlich ehrgeiziges Programm, das im Bereich nachhaltige Verpackung eine grosse Premiere feiert!

Mit seinem weltweiten Netz an Abfüllern hat sich „The Coca-Cola Company“ ehrgeizige Ziele gesetzt. Mit dem Programm „World Without Waste“, geht das Unternehmen neue Wege zum Thema Lifecycle seiner Verpackungen, angefangen von der Entwicklung und der Herstellung der Flaschen und Dosen, bis hin zu ihrer Wiederverwertung.

„Überall auf der Welt achtet der Konsument auf den Umweltschutz. Deswegen sind die Erwartungen an die Unternehmen hoch. Denn der Konsument erwartet natürlich, dass Unternehmen wie „The Coca-Cola Company“ Verantwortung übernehmen und zu einer zukünftigen Welt ohne Abfall beitragen“ unterstreicht James Quincey, Geschäftsführer von The Coca-Cola Company. Mit „World Without Waste“ wollen wir wertvolle Investitionen in unsere Verpackungen und damit in unseren Planeten tätigen, damit dieses globale Problem irgendwann der Vergangenheit angehört.“

„Wertvolle Investitionen in unsere Verpackungen und damit in unseren Planeten tätigen, damit dieses globale Problem irgendwann der Vergangenheit angehört“. James Quincey, Geschäftsführer von „The Coca-Cola Company“


James Quincey war letzte Woche in Davos auf dem jährlichen Treffen vom Weltwirtschaftsforum dabei. Er hat im Vorfeld betont, dass „The Coca-Cola Company“ weiterhin alles Mögliche unternehmen wird, um die Entwicklung von hundertprozentig wiederverwertbaren Verpackungen voranzutreiben und den Plastikanteil in seinen Flaschen zu reduzieren.

„The Coca-Cola Company“: von Haus aus engagiert

Die Vision „World Without Waste“ ist ein neuer Meilenstein in der umfassenden Strategie des Unternehmens, ein nachhaltiges und verantwortungsvolles Wachstum anzustreben.

Coca-Cola hatte 2016 bekannt gegeben, dass es das erste Fortune 500 Unternehmen ist, das der Natur und den Bevölkerungen ungefähr 115% von dem für seine Produkte benötigte Wasser zurückgibt. Das Unternehmen und seine Partner hatten ihre Ziele 5 Jahre früher als geplant erreicht.

Ausserdem hat Coca-Cola 2009 PlantBottle ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Verpackung, die komplett recycelbar ist und bis zu 30% aus Materialien pflanzlicher Herkunft besteht. „Und das ist erst der Anfang“, betont James Quincey.

Recycling zu 100%

Um die Wiederverwendbarkeit zu verbessern, wird Coca-Cola seine weltweite Marketingressourcen nutzen, um die Konsumenten zum Thema Recycling zu sensibilisieren - was kann man recyceln, welche Methoden können benutzt werden und wo kann recycelt werden. Das Unternehmen wird weiterhin lokal mit den Verbrauchern, den Nichtregierungsorganisationen und anderen Akteuren kooperieren, wie zum Beispiel dem Verband Jede Dose zählt. Das Ziel ist, die Wiederverwendbarkeit zu vereinfachen und jedem zugänglich zu machen. Die regionalen Recyclingsysteme müssen vereinfacht werden.

Das Ziel „100% Abfall sammeln und wiederverwerten“ wird sich hauptsächlich auf Flaschen, Dosen und Verschlüsse aus Glas, PET oder Aluminium konzentrieren (letzteres entspricht 85% der Verpackungen) und wird auch Verpackungen von anderen Herstellern einbeziehen.

„Alles was recycelt werden kann, muss auch recycelt werden“ James Quincey, Geschäftsführer von „The Coca-Cola Company“


„Wir sind davon überzeugt, dass jede Verpackung, egal wo sie herkommt, einen Wert hat, der über eine einmalige Verwendung hinaus gehen sollte“ hat James Quincey ergänzt. „Alles was recycelt werden kann, muss auch recycelt werden. Unser Ziel ist es, den Menschen auf der ganzen Welt zu erklären, wie sie ihren Beitrag dazu leisten können.“

Um dazu beizutragen, den Abfall, den es schon gibt, zu verarbeiten, wird Coca-Cola weiterhin global mit seinen Partnern daran arbeiten. Diese sind unter anderem die Trash Free Seas Alliance, der World Wildlife Fund (WWF) und die Stiftung Ellen MacArthur. Das Ziel? Ganz einfach: eine Umwelt ohne Abfall.

Seit 1995 ist Coca-Cola der Hauptinitiator der grössten freiwilligen internationalen Küstensäuberungsaktion, dem International Coastal Cleanup. Im Rahmen dieser Aktion hat das Unternehmen 20 Millionen Menschen mobilisiert, so dass fast 9000 Tonnen Abfall auf 600 000 Kilometern Küste eingesammelt werden konnten!