Unter dem Motto «Each for Equal» wird am 8. März 2020 der internationale Weltfrauentag gefeiert – mit dem Ziel, auf allen Ebenen eine geschlechtergerechte Welt zu schaffen.

Bei Coca-Cola wird dieses Engagement grossgeschrieben: Kürzlich wurde Coca-Cola in den USA zu den zehn grössten Unternehmen in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter gezählt. Auch in der Schweiz setzt sich Coca-Cola für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit ein – und spielt dabei in der obersten Liga mit einem Lohnunterschied von nur 0.8% zwischen Männern und Frauen.

"Warum der Weltfrauentag uns allen wichtig sein sollte."

Lies den Artikel zum Weltfrauentag von Lana Popovic, Central and Eastern Europe President bei The Coca-Cola Company

"Wir setzen uns unentwegt für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz ein. Diskriminierung und Ausgrenzung sind für uns in keiner Form akzeptabel", so lautet auch das Coca-Cola-Kredo für eine Schweiz des #mitenand.

"Wir setzen uns unentwegt für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz ein. Diskriminierung und Ausgrenzung sind für uns in keiner Form akzeptabel", so lautet auch das Coca-Cola-Kredo für eine Schweiz des #mitenand.

Doch Coca-Cola setzt sich nicht erst in der jüngeren Geschichte für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz ein: Frauen haben in der Erfolgsgeschichte von Coca-Cola schon immer eine zentrale Rolle gespielt. Zur Feier des Weltfrauentags präsentieren wir drei Frauen, ohne die Coca-Cola nicht das wäre, was es heute ist.

Mary Alexander: Eine Vorreiterin für die Gleichberechtigung afro-amerikanischer Frauen

Mitten in der Bürgerrechtsbewegung für soziale Gerechtigkeit zwischen Schwarzen und Weissen in den USA war es auch für Coca-Cola an der Zeit, sich einzubringen. So stand bereits 1955 Coca-Cola für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz ein und entschloss, in ihren neuen Print-Werbekampagnen afro-amerikanische Familien abzubilden. Der Entschluss war ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichberechtigung und vermittelte bildstark, dass afro-amerikanische Familien genau gleich amerikanisch waren wie weisse Familien. Zuvor wurden Afroamerikaner kaum überhaupt in der Printwerbung abgebildet.

Die erste unter ihnen war Mary Alexander. Die junge Frau aus Alabama konnte sich mit dem Verdienst aus dem Model-Job ihr Studium finanzieren und wurde später als erste afro-amerikanische Lehrerin in ihrem Heimatstaat eingestellt. Später wurde sie auch zur ersten schwarzen Rektorin einer Highschool und als Bildungsbeauftragte des Bundesstaates Michigan ernannt – eine wahre Vorreiterin.

Lettie Pate Evans: Die erste weibliche Führungsperson in der Geschichte von Coca-Cola

Die Amerikanerin Lettie Pate Evans wurde 1906 auf eine eher unübliche Weise Teil des Coca-Cola-Unternehmens. Damals gab es erst sehr wenige Frauen, die einer Arbeit nachgingen, und auch das Abstimmen wurde ihnen erst einige Jahre später erlaubt. Es war vielmehr ihre Aufgabe, nach den Kindern und dem Haushalt zu schauen. Bei Lettie Pate Evans war das nicht anders. Doch als ihr Mann, Joseph Whitehead, einer der Mitgründer der Coca-Cola Bottling Company, unerwartet an einer Lungenentzündung starb, lag es an Lettie, den Anteil des Abfüllgeschäfts sowie seine Immobilienanteile zu verwalten. Sie war 34 Jahre alt, als sie die Whitehead Holding Company und die Whitehead Realty Company gründete, um ihr Vermögen und das ihrer beiden Söhne zu verwalten.

Im Jahr 1934 verkaufte Lettie den Abfüllbetrieb (der bis dahin auf über 1’000 Abfüllanlagen angestiegen war) an die Coca-Cola Company im Austausch gegen Aktien und wurde in den Verwaltungsrat der Coca-Cola Company berufen. Sie war die erste Frau im Vorstand von Coca-Cola und auch landesweit eine der ersten Frauen, die in den Vorstand eines grossen Unternehmens berufen wurde. Lettie blieb mehr als zwei Jahrzehnte lang im Vorstand, spendete Millionen von Dollar an mehr als 130 verschiedene Organisationen und gründete 1945 die Lettie Pate Evans Foundation, die sich der Wohltätigkeit, Bildung und Religion widmete. Noch heute ist ihr Einfluss aufgrund der Arbeit ihrer Stiftungen spürbar.

Ingrid Saunders Jones: Philanthropin der ersten Stunde

Ingrid Saunders Jones ist ein ehemaliges Vorstandsmitglied bei Coca-Cola. Sie kam 1982 zu Coca-Cola und arbeitete sich während dreier Jahrzehnte an die Spitze des Unternehmens, bis sie zuletzt zur Vorsitzenden der Coca-Cola Foundation ernannt wurde.

Sie beaufsichtigte die Transformation des philanthropischen Engagements und machte das einst nur auf die USA ausgerichtete Programm global einsatzfähig. Dank ihr wurden wichtige Themen wie die globale Wasserverantwortung, gesunde Lebensweisen, Recycling und Bildungsprogramme weltweit zum Thema. Unter Jones' Führung hat die Coca-Cola Foundation mehr als 500 Millionen Dollar an Tausende gemeinnützige Organisationen weltweit vergeben. Die drei Hauptprioritäten der Coca-Cola Foundation sind heute der Umweltschutz, die Stärkung von Gemeinschaften und die Gleichstellung von Frauen. Ein unglaubliches Engagement!