Tee. Einfach wunderbar, oder? Millionen von Menschen rund um den Globus trinken ihn, auf tausende Arten und in hunderten verschiedenen Geschmacksvarianten. Aber eines ist überall gleich: Teetrinken heisst Zeit für dich selbst. Ob du einen traditionellen marokkanischen Minztee geniesst oder einen tibetischen Buttertee – eine Tasse Tee sollte immer eine kleine Auszeit für dich bedeuten.

Bei Fuse Tea sind wir die grössten Teefans überhaupt. Hier einige geschichtliche Daten zu diesem köstlichen Getränk und ein paar amüsante Fakten dazu, wie man es in den verschiedensten Ländern der Welt geniesst. Lehn dich zurück und entspann dich bei einem kleinen Tee-Crashkurs.

Geschichte des Tees

  • Alles begann in China im Jahr 2'737 v. Chr. Der Legende nach entdeckte der chinesische Kaiser Shen Nung Tee zufällig, als er unter einem Baum sass und der Wind ein paar Blätter in sein abgekochtes Trinkwasser wehte.
  • Tee war in China schon lange verbreitet, bevor er in die westliche Welt gelangte. Woher wir das wissen? Man fand Teebehälter in Gräbern aus der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.).
  • Buddhistische Mönche aus Japan entdeckten den Zauber des Tees auf ihren Studienreisen nach China. Sie brachten ihn mit in die Heimat, und so war die japanische „Teezeremonie“ geboren.
  • In Europa wurde Tee als Getränk erstmals im späten 16. Jahrhundert erwähnt. Die Berichte stammen vor allem von Portugiesen, die als Händler und Missionare Asien bereist hatten.
  • Im Jahr 1606 wurde die erste Ladung Tee aus China nach Europa verschifft, genauer gesagt nach Holland. Der heisse Aufguss avancierte zum Modegetränk der Reichen und hatte schon bald ganz Europa erobert.
  • Die Hochzeit des englischen Königs Karl II. mit der Portugiesin Katharina von Braganza markierte einen Wendepunkt in der Geschichte des Tees in Grossbritannien. Katharina war die Infantin von Portugal und eine grosse Teeliebhaberin, durch die Tee das Getränk des Hofs und der feinen Gesellschaft wurde.
  • Rezepte für Eistee gehen zurück bis 1877 – ein solches Rezept findet sich etwa in einem Kochbuch namens „Housekeeping in Old Virginia“ von Marion Cabell Tyree.
  • Zeitsprung ins Jahr 1908, zum Aufkommen des einfachen Teebeutels. Angeblich sind auch diese ein Zufallsprodukt: Der Amerikaner Thomas Sullivan hatte Tee in kleinen Seidenbeutelchen abgefüllt, die seine Kunden irrtümlicherweise in Wasser tauchten.

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