VALSER beweist, wie 100% Recycling funktioniert – die neuen rPET-Flaschen  bestehen zu 100% aus rezykliertem Material. Voraussetzung für 100% Recycling ist jedoch, dass wir benutzte Flaschen sammeln und der Wiederverwertung zuführen.

Wir haben für euch gängige Mythen um den Gebrauch und die Entsorgung von PET-Flaschen gesammelt. Das Fazit vorab: Mülltrennung zahlt sich aus!

Mythos 1: Es ist egal, wo man was hineinwirft, am Ende wird eh alles wieder zusammengeworfen und verbrannt.

Falsch! Mülltrennung hat seinen Sinn: Jede Verpackung wird einem möglichen Recyclingzweck zugeführt. Müll ist nicht gleich Müll, sondern meist wertvoller Rohstoff für die Produktion neuer Stoffe. Aus Altpapier wird Papier, aus Glasflaschen werden neue Flaschen, Metalle werden zu vielen neuen Produkten verarbeitet und natürlich werden aus gebrauchten PET-Flaschen Ausgangsmaterialien für neue PET-Flaschen produziert. Teile der rezyklierten PET-Flaschen, die sich aufgrund der niederen Qualität nicht mehr für die Produktion von Lebensmittelverpackungen eignen, werden beispielsweise in der Faserindustrie eingesetzt, sind also nicht verloren. Verbrannt werden tatsächlich nur Rest- und Kunststoffe, die stofflich nicht mehr verwertet werden können, weil sie zu sehr verschmutzt oder zu klein sind oder nicht fachgerecht entsorgt wurden.

Mythos 2: Recycelte PET-Flaschen enthalten doch nur einen geringen Anteil an wiederverwertetem PET.

Falsch! Die Getränkeindustrie arbeitet seit Jahren fieberhaft daran, Flaschen aus 100 Prozent recycliertem PET herzustellen und hat über die Jahre den Anteil an wiederverwertetem PET stetig erhöht. Eine Coca-Cola-Flasche besteht hierzulande aus 41 Prozent rezykliertem Material – ein Höchstwert in der Schweizer Getränkeindustrie. VALSER hat nun den nächsten Schritt vollzogen und benutzt Flaschen, die zu 100% aus rezykliertem Material bestehen.

Mythos 3: PET-Flaschen kann man im Hausmüll entsorgen, sie werden danach aussortiert und wiederverwertet.

Falsch! Nicht umsonst gibt es die PET-Sammelbehälter, in dem Plastikflaschen gesammelt werden. PET-Flaschen sind kein Einweggebinde, denn sie stellen einen wichtigen Rohstoff für neue Flaschen dar. PET-Flaschen, die im Hausmüll landen, werden nicht wiederverwertet, sondern verbrannt.

In der Schweiz allgegenwärtig und zentral fürs Recycling: Die PET-Sammelbehälter.

Aus diesem Grund ist Coca-Cola Gründungspartner von PET-Recycling Schweiz und stellt PET-Sammelbehälter zur Verfügung, um das korrekte Recycling von PET-Flaschen zu fördern und so eine Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

Mythos 4: In PET-Flaschen sind gesundheitsschädliche Weichmacher enthalten.

Falsch! Dieses Gerücht hält sich hartnäckig seit Jahren. PET enthält jedoch keine Weichmacher. Wie der Name schon sagt, machen Weichmacher Kunststoffe weich. Da bei einer PET-Flasche jedoch das Ziel ist, mit so wenig Materialeinsatz wie möglich eine Flasche so stabil wie möglich zu produzieren, wären Weichmacher dabei kontraproduktiv.

Mythos 5: Recycelbare Verpackungen sind doch das gleiche wie recycelte Verpackungen.

Falsch! «Recycelt» oder «rezykliert» bedeutet, dass das Material bereits wiederverwertet wurde und daher den Recycling-Kreislauf durchlaufen hat. «Recycelbar» oder «rezyklierbar» bedeutet, dass das Material an sich recycelt und wiederverwendet werden kann. Wir geben euch ein Beispiel: Derzeit sind die Folien, die für die Getränketrays verwendet werden, recyclebar, aber noch nicht aus recyceltem Material. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, auch hier künftig nicht nur recycelbare, sondern auch recycelte Materialien zu verwenden