Von der Begeisterung eines jungen Auto-Importeurs zu einem Unternehmen, das in der Schweiz über 800 Personen beschäftigt, enorm zur Wirtschaft der Schweiz beiträgt und Produkte für jede Tageszeit und Situation vertreibt: Coca-Cola hat eine bewegte Geschichte in der Schweiz. Wir blicken auf die Meilensteine von Coca-Cola in der Schweiz zurück.

12 Marken mit über 50 verschiedenen Getränken, ein Beitrag von 988 Millionen Franken für die Schweizer Wirtschaft und über 800 Arbeitsplätze sowie die Unterstützung von 8’600 weiteren Jobs: Coca-Cola ist heute nicht mehr aus der Schweiz wegzudenken. Doch angefangen hat alles vor 85 Jahren, als der Unternehmer Max Stooss das Getränk auf einer USA-Reise entdeckte. Hier sind einige markante Ereignisse aus der Geschichte von Coca-Cola in der Schweiz.

1934

Es ist dem Pioniergeist eines jungen Schweizers zu verdanken, dass Coca-Cola bereits 1936 in der Schweiz lanciert wurde. Der junge Auto-Importeur Max Stooss reist im Sommer 1934 nach Detroit in den USA, um über den Import von neuen Fahrzeugen zu verhandeln. Er führt nämlich schon seit einigen Jahren eine Auto-Werkstatt in Lausanne, in der er amerikanische Modelle vertreibt.

Während seinen Sitzungen in Detroit ist es sehr heiss, und Erfrischungen zwischen den Meetings sind sehr willkommen. Eine davon zieht die Aufmerksamkeit von Max Stooss sofort auf sich: Coca‑Cola. Köstlich und erfrischend!

Dank seines Pioniergeists wurde Coca-Cola ab 1936 in der Schweiz abgefüllt und verkauft: Max Stooss.

Max Stooss geniesst aber nicht einfach den köstlichen Geschmack von Coca-Cola, sondern beschliesst gleich an Ort und Stelle, Kontakt zur The Coca‑Cola-Company aufzunehmen. Mit der Bitte um Erteilung einer Lizenz für die Herstellung und den exklusiven Vertrieb von Coca‑Cola wendet sich der damals 34-Jährige an die Herstellerfirma in Atlanta.

Zwei Jahre nach seinem Antrag, am 6. März 1936, wird ein Vertrag aufgesetzt und Max Stooss erhält die Lizenz zur Produktion von Coca‑Cola für die Kantone Waadt, Genf und Freiburg, sowie eine Option für die Dauer von fünf Jahren für das gesamte schweizerische Gebiet.

1955

Die Niederlassung der The Coca‑Cola Company erfolgt 1955 mit der Gründung der Coca‑Cola AG in Zürich.

Der heutige Hauptsitz der Coca-Cola AG in Brüttisellen/Dietlikon

1963

Die Coca-Cola Hellenic Bottling Company, die für die Abfüllung zuständig ist und in den 50er-Jahren in Nigeria gegründet wurde, eröffnet den Abfüllbetrieb Dietlikon.

Der heutige Abfüllbetrieb in Dietlikon arbeitet seit 2016 mit einer modernen High-Speed-PET-Linie in Betrieb genommen. Die Abfüllanlage produziert mehr als 10 Flaschen pro Sekunde.

1965

Fanta wird in der Schweiz lanciert.

In der Schweiz gibt es die Fanta heute in fünf Varianten in den Geschmäckern Orange (der Klassiker), Zitrone und Mango sowie seit 2008 als Zero-Variante ohne Zucker. Und natürlich die Fanta Shokata, die "blaue Fanta" mit Holundergeschmack, die via Rumänien den Weg zu uns gefunden hat.

Fanta über die Jahre: Die beliebte Orangen-Limo stiess 1965 zur Schweizer Coca-Cola-Familie.

1968

Sprite wird in der Schweiz lanciert.

Born to RFRSH: 2017 wurde die Sprite-Rezeptur verändert – neu hat sie 64% weniger Kalorien.

1984

Leggings, Stirnbänder und Aerobicstunden: Der Fitness-Trend erobert in den 80er Jahren die Welt. Coca-Cola überrascht 1984 die Verbraucher in der Schweiz mit der kalorienarmen Coca-Cola light. Es ist eines der ersten Light-Produkte auf dem Schweizer Lebensmittelgetränkemarkt und stösst eine riesige Light-Welle in der Lebensmittelindustrie an.

So light, so fit, mach mit: Coca-Cola light erschien in der Schweiz passend zum Fitness-Hype der 1980er-Jahre.

1990

Als grösster PET-Verwender in der Schweiz möchte Coca-Cola ihre Verantwortung wahrnehmen und gründet gemeinsam mit Partnern die Organisation PET-Recycling Schweiz.

2002

Die 1961 gegründeten Valser Mineralquellen werden von Coca-Cola übernommen und stossen zur Coke-Familie. Je 50% der Aktien wurden an die Coca-Cola Hellenic Bottling Company und an The Coca-Cola Company verkauft und alle 96 Mitarbeitenden werden weiter beschäftigt.

Vo Berga gmacht: Die Abfüllanlage des Valser Wasser in Vals.

2005

Coca-Cola realisiert 2005 erstmals das weltweit einzigartige Projekt in der Schweiz: Den MyCokeMusic Soundcheck. Der Bandwettbewerb für ambitionierte Schweizer Musiktalente gilt als attraktives Sprungbrett für junge, ambitionierte Künstler in der Schweizer Musikszene. Bis heute nahmen über 3‘000 Bands und Einzelinterpreten die Möglichkeit wahr, ihr Können einem breiten Publikum zu präsentieren. Viele der Sieger haben es geschafft, erfolgreich im Musik-Business Fuss zu fassen, so zum Beispiel 77 Bombay Street oder Neckless.

2007

Coca-Cola Zero wird zwei Jahre nach der amerikanischen Markteinführung auch in der Schweiz lanciert und etabliert sich schnell zu einem der beliebtesten kalorienfreien Optionen auf dem schweizerischen Getränkemarkt. In kaum einem anderen Land ist der Pro-Kopf-Konsum von Coca-Cola Zero so hoch wie in der Schweiz.

So beliebt wie kaum anderswo: Coca-Cola Zero Zucker ist eines der Lieblingsgetränke der Schweiz.

Coca-Cola Zero traf den Nerv der Zeit, in der die Konsumenten verstärkt auf ihre Zuckerzunahme achten und viel Wert auf eine ausgewogene Ernährung legen – ohne dabei Kompromisse beim Geschmack einzugehen. Entsprechend schaffte Zero den Wandel vom Produktenamen zu einer Philosophie der Kompromisslosigkeit.

Auf den Erfolg von Coke Zero folgten bald auch die Zero-Varianten von Fanta und Sprite.

2012

2012 erhält Coca-Cola HBC die FTSE-Auszeichnung zu einer der drei nachhaltigsten Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie basierend auf Umweltschutz-, Gesellschafts- und Governance-Kriterien.

2017

Coca-Cola lanciert Original und Zero im Pocket-Format (150ml). Coca-Cola antwortet damit auf ein Bedürfnis ihrer Kunden, weniger Zucker und Kalorien zu sich zu nehmen – sei dies in Form von kalorienreduzierten Produkten oder durch kleinere Verpackungsgrössen.

Die Mini-Dosen wurden zehn Jahre zuvor in Nordamerika auf den Markt gebracht und sind seither sehr beliebt – sogar bei Hulk.


Auf das 10-jährige Jubiläum von Coca-Cola Zero hin wird diese 2017 neu lanciert – mit einer verbesserten Rezeptur, die dem Geschmack des Originals noch näherkommt, und einem neuen Namen: Coca-Cola Zero Zucker.

2018

2018 ist ein Jahr für die Geschichtsbücher von Coca-Cola: Über 20 neue Produkte werden lanciert. Das Ziel hinter der grossen Anzahl neuer Produkte ist es, «den Schweizerinnen und Schweizern genau das Getränk in der Menge zu bieten, das sie sich im Tagesverlauf und in den verschiedenen Situationen ihres Lebens wünschen”, so Country Manager Paris Nikolopoulos. Coca-Cola möchte am Frühstückstisch, am Arbeitsplatz, in der Pause oder am Feierabend die passende Auswahl anbieten.

2018 stiessen drei neue Marken sowie eine neue Ausgabe von Coca-Cola Zero Zucker zu Coca-Cola Schweiz.

Zu den neuen Produkten gehören auch viele nachhaltige und gesunde Optionen, die in die verschiedenen Ernährungsweisen der Kunden passen: So sind die pflanzenbasierten Getränke von AdeZ vegan, laktosefrei und reich an Vitaminen, während der FUSETEA-Eistee seinen Tee aus Rainforest-Alliance-zertifizierten Teefarmen bezieht.

Zu den Produktneuheiten gehören 2018 zudem neue Coca-Cola-Zero-Geschmacksvarianten mit ZitroneIngwerZimt und Vanille.

Für jeden Kunden ein passendes Getränk: Coca-Cola lancierte 2018 auch aufregende Coca-Cola-Zero-Zucker-Varianten.

2019

Als erstes Schweizer Mineralwasser lanciert Valser PET-Flaschen aus 100 Prozent rezykliertem Material. Es ist ein historischer Schritt, nicht nur im nationalen, sondern auch im internationalen Kontext, denn bis anhin ist die Einführung von 100 Prozent rPET nur sehr wenigen Getränkeherstellern gelungen.