Der Country Manager von Coca-Cola Schweiz, Paris Nikolopoulos, war zu Gast bei CNN Money Switzerland. In der Sendung "The Newsmaker" diskutierte er mit Amanda Kayne über die Marke Coca-Cola in der Schweiz, und erklärte, warum das Unternehmen den Konsumenten in den Mittelpunkt seiner Strategie stellt und wie es die Herausforderungen Zuckerreduktion und Recycling angeht.

Der Konsument im Mittelpunkt der Geschäftsstrategie

Im Interview betont Paris Nikolopoulos den Grundsatz von Coca-Cola, die Wünsche der Konsumenten ins Zentrum aller Aktivitäten zu stellen: "Es ist eine spannende Zeit, denn die Gewohnheiten und Bedürfnisse verändern sich derzeit so stark wie niemals zuvor." Darauf gehe Coca-Cola auch in der Schweiz ein, indem man Innovationen entwickelt, an deren Ursprung der veränderte Lebensstil oder neue Geschmäcker stehen. Als Beispiele nennt Nikolopoulos die Marke Honest Tea, ein Tee mit wenig Kalorien aus biologischer Landwirtschaft und fairem Handel, die pflanzenbasierten Getränke von AdeZ oder die neuen Geschmacksrichtungen von Coca-Cola Zero Zucker mit Ingwer- und Zitronengeschmack. "Wir sind auf dem besten Weg dazu eine Total Beverage Company zu werden, die den Menschen für jeden Moment das Getränk anbietet, das sie sich wünschen."


Man höre den Konsumenten zu und lerne daraus, so Nikolopoulos. Im Fall der Premium Mixers Royal Bliss habe man sich beispielsweise mit zwei Barkeepern ausgetauscht und  ihnen dabei die Frage gestellt, wie das Portfolio von Coca-Cola aus ihrer Sicht gestaltet sein sollte.

Verantwortung übernehmen für Zuckerreduktion und Recycling

Auf das Thema Zucker angesprochen, legt Paris Nikolopoulos die Haltung von Coca-Cola dar: "Zucker ist in einigen unserer Produkte enthalten und zu viel Zucker ist für niemanden gut. Wir übernehmen Verantwortung, indem die Zuckerreduktion ein wichtiger Teil unserer Strategie ist." Für die alle Getränke existiere eine zuckerfreie oder kalorienreduzierte Variante. Zudem entwickle Coca-Cola kleinere Verpackungen, damit der Konsument seine Zuckerzunahme besser kontrollieren kann. Allgemein sei man bestrebt, den Zuckeranteil in bestehenden Produkten zu reduzieren, beispielsweise in der im letzten Jahr lancierten Sprite mit 64% weniger Kalorien.

Hinsichtlich Recycling weist der Schweizer Country Manager auf die Vision World Without Waste hin, die Coca-Cola verfolgt. Gleichzeitig betont er die Vorbildfunktion der Schweiz. Hier werden 82% aller PET-Flaschen rezykliert  und 41% der von Coca-Cola verwendeten Verpackungen stammen aus rezykliertem Material – ein Höchstwert in der Schweizer Getränkeindustrie. Das sei positiv, aber längst nicht das Ziel: "Wir wollen jeder Flasche ein zweites Leben geben."