Am 31. August 2014 beschließt der 10-jährige Amerikaner Luca Fusco, eine Coca-Cola-Glasflasche ins Meer zu werfen. Er platziert darin eine Nachricht mit einigen Zeilen in der Hoffnung, dass die Flasche möglichst weit davongetragen wird. Was zu Beginn nur die Spielerei eines Kindes war, wurde schnell zu einer schönen Geschichte – die noch nicht zu Ende ist!

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Vier Tage später findet Nina Lesiga aus Stratford (Connecticut) die Flasche während ihres Morgenspaziergangs an einem Strand – nur einen Kilometer von jenem Ort entfernt, an dem Luca sie ins Wasser geworfen hatte. „Ich wollte sie nicht gleich öffnen, sondern diese Erfahrung teilen“, verrät sie. Sie ging zu einer Gruppe von Spaziergängern und zeigte ihnen ihre Entdeckung. Nachdem sie zuhause angekommen war, schrieb Nina sofort eine E-Mail an Luca. Dieser war – obwohl die Flasche nur eine kurze Strecke zurückgelegt hatte – begeistert, eine Antwort bekommen zu haben. 

„Ich wollte einfach sehen, wo die Flasche landen würde!“

BU: Die Original-Nachricht von Luca Fusco
© The Coca-Cola Company

Hier hätte die Geschichte schon enden können, doch Nina war von der Idee des Kindes so gerührt, dass sie beschloss, weiterzumachen und „eine Kette des Glücks“ zu verfolgen, wie sie es nennt. Sie schrieb ihrerseits eine zweite Nachricht und steckte sie in die Flasche. Sie erklärt: „In unserer Welt, in der alles durch Elektronik kontrolliert wird, ist es besonders inspirierend, einen Jungen zu sehen, der seine Freizeit ohne Technologie verbringt.“ Die Flasche verfolgt nun ihren Weg und wird durch die Strömung und die Gezeiten weitergetrieben.

„Die Flasche hätte auch irgendwo stecken bleiben und erst in einigen Jahren wieder auftauchen können!“

BU: Die Nachricht von Nina
© The Coca-Cola Company

Einige Wochen später gehen Dennis Eleyrs und seine Frau Denise 29 Kilometer entfernt bei Ebbe am Strand spazieren. Dennis sammelt gerne geschliffene Glasstücke oder zurückgelassene Gegenstände auf und hat ein Auge für das Aufspüren von Schätzen. Also entdeckt er die Coca-Cola-Flasche, die unter Algen versteckt ist. Sie ist voll mit Wasser, doch die Papierrollen im Inneren scheinen unversehrt zu sein. Nach einigen Wochen des Trocknens zerschlagen sie schließlich die Flasche, um die Nachrichten von Luca und Nina herauszuholen. Dennis schreibt ihnen eine E-Mail und beschließt gemeinsam mit seiner Frau, das Abenteuer weiterzuverfolgen. Sie besorgen eine neue Flasche und werfen sie bei Frühlingsbeginn ins Meer.

BU: Abgelegener Strand mit Muschelschalen und Konturflasche mit einer Nachricht, die ankommen soll
© The Coca-Cola Company

Lucas Mutter Trish ist überrascht von der unerwarteten Reichweite der Aktion ihres Sohnes. Sie sagt: „Diese Geschichte hat eine so große Wirkung – sie ist ein Geschenk, das immer wieder neu entsteht.“ Was Luca betrifft: Ihm sind dieser „Schmetterlingseffekt“ und dessen vielfältige Auswirkungen nicht wirklich bewusst. Er erinnert sich lachend daran, wie er mit seinem Vater sorgfältig die Ränder des Blattes mit einem Streichholz versengte, damit es „echt aussieht“. Bei Nina hingegen hat die Geschichte tiefe Spuren hinterlassen und sie erzählt sie unermüdlich: „Sie zeigt uns, wie das zweite Leben dieser Coca-Cola-Flasche es geschafft hat, völlig Fremde miteinander zu verbinden. So können sie Momente des Glücks miteinander teilen.“ Alles in allem also genau die Bestimmung von Coca-Cola...