Coca-Cola senkt in der Schweiz systematisch die Wasserratio – oder einfacher ausgedrückt: Wir brauchen Jahr für Jahr weniger Wasser pro hergestelltem Liter Getränk. Bis 2020 soll dieser Wert bei 1,53 Liter liegen. Dass bis zu diesem ambitionierten Ziel nicht mehr viel fehlt, hat gute Gründe.


Um 21,2% reduzieren wir den Wasserverbrauch in der Produktion von 2010 bis 2020 – so lautet das Versprechen von Coca-Cola Schweiz. 2016 betrug die Wasserratio 1,67 und der Zielwert von 1,53 rückt immer näher. Diese drei Massnahmen hatten massgeblichen Anteil daran, dass die Fortschritte bei der Wassereffizienz erzielt wurden.

High-Speed-PET-Linie (HSL)

6'000 Liter (oder 43 Badewannen) Wasser pro Stunde spart Coca-Cola Schweiz mit der neuen Abfüllanlage ein, die seit November 2015 in Dietlikon ihre Arbeit verrichtet. Die PET-Rohlinge werden vor dem Aufblasen mit ionisierter Luft gereinigt. Dank dieser Innovation können wir auf die Reinigungsspülung der geblasenen Flaschen mit Wasser verzichten. Die HSL produziert fast 12 Halbliterflaschen pro Sekunde, rund drei Sattelschlepperladungen pro Stunde oder 1,3 Millionen Liter Getränke in 24 Stunden. Möglich macht dies der sogenannte ErgoBloc. In diesem grossen Maschinenblock wird die Flasche in enormer Geschwindigkeit geblasen, mit einem Etikett versehen, befüllt und verschlossen.


Ein dritter Nanofilter

Ein dritter Nanofilter (in Dietlikon) erhöht die Ausbeute beim Rohwasser und reduziert im Umkehrschluss das Abwasser. Bis jetzt waren nur zwei Nanofilter im Einsatz. Sie sorgen dafür, dass die Wasserqualität den hohen Standards an die Getränke entspricht.

Coca-Cola ist der einzige Getränkeproduzent in der Schweiz, der vom European Water Stewardship* die Gold-Zertifizierung erhalten hat.

*Link: European Water Stewardship

Leichtere Flaschenkörbe

Mit um rund drei Tonnen leichteren Flaschenkörben sparen wir Frischwasserzufuhr, Dampf und Reinigungschemikalien ein. Die Flaschenkörbe führen die neuen wie auch die gebrauchten Glasflaschen durch die einzelnen Bäder, in denen sie vor der Abfüllung gereinigt werden.

Neben diesen infrastrukturellen Verbesserungen nahmen wir zahlreiche kleine und grosse Prozessoptimierungen (unter anderem kürzere Spülzeiten oder die Wiederverwendung von Prozesswasser) vor und erhöhten so die Wassereffizienz in der Produktion. Für die nächsten Jahre planen wir weitere Schritte. Unter anderem können weitere Wasserkreisläufe erschlossen werden.

Im Umgang mit Wasser, unserer wichtigsten natürlichen Ressource, konzentrieren wir uns insbesondere auf den Quellenschutz sowie den effizienten Einsatz.

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