Das öffentliche Interesse an den Themen Ernährung und Bewegung bleibt grossund für ausgewogene Ernährungsentscheide will der Konsument vor allem eins: gute Informationen über Produkte und Inhaltsstoffe. Überbordende Staatsinterventionen, die den Konsum lenken, werden abgelehnt, weil die Eigenverantwortung in Ernährungsfragen an erster Stelle steht. Zunehmend wächst der Eindruck bei den Bürgerinnen und Bürgern, dass der Wirbel, der um Ernährungsfragen gemacht wird, zu gross ist. So lauten die zentralen Resultate des 2. Monitors Ernährung und Bewegung.

Die Themen Ernährung und Bewegung bleiben bei den Schweizerinnen und Schweizern weit oben auf der Agenda (86%). Auch das Bewusstsein dafür, dass eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Bewegung Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden und die Gesundheit haben, bleibt hoch (91%). Könnten sich die Schweizerinnen und Schweizer eine Gesellschaft wünschen, die in Ernährungsfragen auf Informations-und Aufklärung oder auf Steuern und Gesetze setzt, wird mit 76% klar das Erstgenannte bevorzugt. In Ernährungsfragen solldie Eigenverantwortung im Zentrumstehen (76%). Der Konsument will selber entscheiden und dazu fühlt er sich auch gut bis sehr gut informiert (85%). Auffällig ist ein zunehmendes Unbehagen über den moralisch aufgeladenen Umgang mit dem Thema Ernährung: Die Zustimmung dazu, dass ein zu grosser Wirbel rund um die Ernährung gemacht wird (+5%-Punkte) und dass die Behörden mit stets neuen Vorschriften den Genuss verbieten wollen (+10%-Punkte), steigt.

Vom Staat wünschen sich die Schweizerinnen und Schweizer grössere Zurückhaltung in Ernährungs-und Bewegungsfragen. Eine deutliche Mehrheit von 65% ist sogar der Meinung, der Staat solle aktiv nichts machen (+17%-Punkte),um eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung zu fördern. Auch beim staatlichen Engagement gegen Übergewicht zeigt sich eine skeptischere Haltung im Vergleich zu 2014: Heute sind 47%der Meinung, die staatlichen Massnahmen gegen Übergewicht reichen aus, während im letzten Jahr noch 52% der Meinung waren, der Staat solle sich stärker im Kampf gegen Übergewicht engagieren. Auch wenn es um die Lebensmittelkennzeichnung geht, ist der Trend zu einem weiteren Ausbau nicht in Sicht. Zwar wird die einfache und verständliche Kennzeichnung von Lebensmitteln nach wie vor gewünscht, aber mit abnehmender Tendenz (-8%-Punkte). Im Grundsatz sind die Konsumenten hier mit dem Status quo zufrieden (55%). Grössere Zustimmung (+12%-Punkte) finden gemeinsame Aktivitäten von Wirtschaft und Politik, wenn es darum geht, einem ausgewogenen Lebensstil in der Gesellschaft Schwung zu verleihen.

Akzentuierter zum Ausdruck kommen diese Haltungen in der Wahrnehmung und Beurteilung von Ernährungs- und Bewegungsfragen in der deutschsprachigen Schweiz. Ausserdem beeinflussen soziodemografische Merkmale wie Alter, Milieu oder das familiäre Umfeld den Blick auf die Themen. Besonders für die Jungen sind Ernährung und Bewegung weniger prioritär auf der persönlichen Agenda. Der Monitor Ernährung und Bewegung wurde in diesem Jahr vom gfs.bern für die Informationsgruppe Erfrischungsgetränke in einer repräsentativen Umfrage zum zweiten Mal erhoben. Er gibt Aufschluss über die öffentliche Meinung zu den in der veröffentlichten Meinung bisweilen auch hitzig diskutierten Themen Ernährung und Bewegung. Die Informationsgruppe 
Erfrischungsgetränke wertet den Monitor als Orientierungsgrösse für Wirtschaft und Politik, wenn es darum geht, Entscheide im Kontext von Ernährung und Bewegung zu fällen. In diesem Sinne nimmt sie den Konsumenten beim Wort und engagiert sich für einen aufgeklärten und vielfältigen Genuss von Erfrischungsgetränken.

Weitere Informationen:
www.ig-erfrischungsgetraenke.ch

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